Maria Charlotta GOLDENBERG
1854-1931
Born: "Stahlhammer Goffontaine" Schafbrücke, Saarland, Deutschland
Died: Geislautern, Saarland, Deutschland
1854-1931
Born: "Stahlhammer Goffontaine" Schafbrücke, Saarland, Deutschland
Died: Geislautern, Saarland, Deutschland
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-large;">Stahlhammer Goffontaine</span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Die Hütte Goffontaine, damals <strong>"Stahlhammer Goffontaine" </strong>genannt, liegt im heutigen <span style="color: #0000ff;">Saarbrücker Stadtteil <strong>Schafbrücke</strong></span>. </span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="color: #ff0000;">1752</span></strong> errichtete der Kaufmann und zeitweilige Bürgermeister von Saarlouis, <strong>Pierre Joseph Gouvy</strong>, einen Stahlhammer.<br></span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Gouvy stammte aus einer wallonischen Unternehmerfamilie und nannte das Werk und die sich darum entwickelnde Siedlung nach seinem <span style="color: #008000;"><strong>Heimatort: GOFFONTAINE</strong></span>. </span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Das Werk <strong>Goffontaine</strong> war technisch auf dem damals neuesten Stand und produzierte 1801 rund 90t Stahl. </span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Neben der Eigengründung <em>Goffontaine</em> kauften die Gouvys den <strong>Scheidter Hammer</strong> und das bereits seit 1754 von ihnen gepachtete <strong>Stahlwerk Jägersfreude</strong>. </span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Nach dem Anschluß Saarbrückens an Preußen ertränkte sich Pierre Gouvy 1816 in einem Teich des Goffontainer Werkes. </span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Von den Gebäuden des früheren "Stahlhammers" ist heute nur noch das ehemalige Wohnhaus der Familie Gouvy erhalten, während das barocke Werksgebäude 1986 abgerissen wurde. </span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Der Barockbau des <strong>Herrenhauses von ca. 1755</strong> wurde 1833 in zwei Abschnitten erweitert.</span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;"><br>1915 erhielt die damals zu dem<strong> Ort <span style="color: #0000ff;">Scheidt</span></strong> gehörende Siedlung den Namen <em><strong>Stahlhammer</strong></em>. </span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Das eigentliche Werk "Stahlhammer Goffontaine" stellte bereits <span style="color: #ff0000;"><strong>1870</strong></span> seinen Betrieb ein.<br></span></p> <p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: medium;">Einige Teile der Siedlung Goffontaine gehörten bis 1960 zum <strong>Ort <span style="color: #0000ff;">Bischmisheim</span></strong>.<br></span></p>
<p><font size="4">"Also am 1. Dezember 1877 auf einen Samstag sind wir in Goffontaine ausgezogen nach Heiligenwald, wo dem Lottchen sein treuer Gemahl schon ein Logis bereit hielt. </font></p><p><font size="4">Wir hatten drei Fuhren oder Wagen für unser Sachen fortzuschaffen. Zwei Wagen vom <strong>Philipp DÖRR</strong> aus Heiligenwald [s. Trauzeugen] und der Dritte war <strong>Jakob MÜLLER</strong> aus Güdingen. </font></p><p><font size="4">Um <strong>elf Uhr vormittags</strong> waren wir fertig mit aufladen und sind auch gleich abgefahren. Um a<strong>cht Uhr abends</strong> sind wir in Heiligenwald angekommen. Da haben wir noch alles abgeladen und sonntags haben wir uns eingerichtet. Der <strong>Jakob MÜLLER</strong> hat die Nacht bei uns geschlafen und morgens ist er wieder zurückgefahren nach Güdingen. Ich der Vater bin den Wagen nachgefahren von Goffontaine nach Heiligenwald. Die Lottchen ist abends mit der Eisenbahn gekommen. Wir hatten noch etwas Ungemach auf auf dem Wege mit den Möbeln hinter Dudweiler. In der Gegend von der Hirschbach ist an einem von dem <strong>DÖRR</strong> Wagen ein Rad gebrochen. In Sulzbach beim Stähle haben wir es wiede ins Platz bekommen."</font></p>
<p><font size="3">Liane Faust erzählt folgende Geschichte, die innerhalb der Familie weitergegeben wurde. Die Geschichte betrifft die Familie <strong>GOLDENBERG</strong>: </font></p><p><font size="3"><strong><em>Einst machten sich zwei Brüder aus einem Hammerwerk am Remscheider Bach auf, von denen sich einer in GOFFONTAINE niederließ.</em></strong> </font></p><p><font size="3">Hier ist sicherlich nicht das Goffontaine bei Lüttich/Belgien gemeint, sondern der "Stahlhammer Goffontaine" in Schafbrücke/Saarbrücken! Lianes Vater, Role HUPPERT, hatte nach Kartenstudium heraus gefunden, dass die Stadt Remscheid einen Stadtteil namens "Goldenberg" hat. </font></p><p><font size="3">Bei einem gemeinsamem Urlaub mit Lianes Familie wurde auch ein Ausflug nach Remscheid unternommen. Der auf die Familienlegende hin angesprochene Wirt eines Gasthofes im Remscheider Stadtteil Goldenberg zeigte sich sehr interessiert. Er verwies auf einen Bach im Tal, der allerdings nicht "Remscheider Bach" heißen würde, aber an dessen Ufern sich ein Hammerwerk mit dem Namen <strong>"Goldenbergs Hammer"</strong> befinden würde. Dies sei heute ein Gasthaus. Die Suche nach dieser Lokalität verlief erfolgreich, doch das Gasthaus war inzwischen geschlossen - aber an dem alten Haus stand die Inschrift zu lesen <font color="#0000FF"><strong>"GOLDENBERGSHAMMER"</strong></font> (s. Bilder)</font></p><p><font size="3">Wie uns <em>wikipedia</em> lehrt (http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenbergshammer), liegt Goldenbergshammer im Ortsteil Hückeswagen und der Bach heißt "Dörpe". Der Name stammt von der Besitzerfamilie GOLDENBERG (1761-1831). </font></p><p><font size="3">Zum Remscheider Orstteil Goldenberg siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenberg </font></p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p>